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Tier des Jahres

Das Tier des Jahres ist der Igel.
«Und welches wärst du, wenn du das Tier des Jahres wärst?»
Wieder einmal höre ich Radio und das ist das Thema, oder so ungefähr. Ich überlege.

Vielleicht eine Kuh, die im warmen Stall steht und gut versorgt wird. Es ist ein wenig monoton, aber wie in unserem Leben ist Freud und Leid nah beieinander. Am Morgen und am Abend taucht der Bauer auf, um zu melken. Wenn mir danach ist stehe ich ruhig. Dann spüre ich für einen kurzen Moment seinen Kopf an meiner Seite, wenn er die Maschine an mein Euter anschliesst. Während er den Mist wegräumt läuft das Radio und wir haben ein bisschen Sound im Stall. Vielleicht krault er mich noch kurz hinter den Ohren oder tätschelt mir den Hals. Nachher haben wir wieder unsere Ruhe und genug Zeit alles wiederzukäuen. Wie meine Mitkühe, freue ich mich auf den Sommer, den Sommer auf der Alp.

Oder vielleicht wäre ich doch lieber ein Tier, das einen Winterschlaf hält. Zum Beispiel eine Schildkröte, denn als Schildkröte ist es völlig okey den Kopf einzuziehen und abzuwarten bis die Gefahr vorbei ist. Niemand erwartet, dass sie mutig vorangeht und kämpft. Sie ist mit ihrem Äusseren sowieso irgendwie aus der Zeit gefallen, dafür ernährt sie sich vegetarisch oder doch nicht? Wenn ich mich richtig erinnere, bekamen unsere Schildkröten zu Hause das gleiche wie der Hund nämlich Hörnli mit Büchsenfleisch.

Oder lieber der Vogel des Jahres. Leider habe ich noch nie einen in natura gesehen. Der Eisvogel in seinem orangeblauen Federkleid. Einmal so schön sein, von allen dafür bewundert zu werden, das wäre auch mal etwas. Da hat die Natur sogar auf Gleichberechtigung geachtet, Weibchen und Männchen sehen beinahe gleich gut aus.
Obwohl vielleicht wäre ich doch lieber ein Papagei oder ein Tukan. Farbig, aber höhere Temperaturen im Lebensraum.

Oder doch ein Hund. Mein Hund mit dem ich soviel Zeit verbringe. Der nicht studieren muss, was es zu essen gibt, denn sein Fressnapf wird jeden Tag, morgens wie abends, mit dem gleichen trockenen Futter gefüllt und mit Begeisterung verschlungen.

Vielleicht doch ein Murmeltier, auch wegen des Winterschlafs. Den ganzen Sommer in den Bergen verbringen und so viel essen wie es nur geht und im Frühling wieder bei null anfangen. Vor der Höhle liegen oder Wache schieben und sich ab und zu einem Wanderer, einer Wanderin zeigen.

Es gäbe so viele Möglichkeiten. Ich kann mich nicht entscheiden.  

kalt kälter Kühlschrank

Es ist kalt, bitter kalt, aber mit Schnee ertrage ich die Kälte besser als ohne. Oder ist es das neue Jahr, der Januar der mich optimistisch stimmt. Der Wetterwechsel macht mir oft mehr Mühe «wetterfühlig» sagt man dem wahrscheinlich und ohne meine zweite Haut, die funktionelle Unterwäsche, verlasse ich das Haus seit Wochen nicht mehr.

Die Tage werden wieder länger, ich freue mich auf den Frühling. Aber zuerst versuche ich der Kälte das Gute abzugewinnen und hoffe das mindestens die Hälfte des gesamten Ungeziefers den Winter nicht überlebt. Und ich nutze die Gelegenheit den Gefrierschrank abzutauen. Ich ziehe den Stecker und verfrachte alle Schubladen samt Inhalt nach draussen und stelle stattdessen ein Becken mit heissem Wasser in den Schrank. Nach dem Spaziergang tropft es schon und bis am Abend ist das dicke Eis geschmolzen. Wieder am Stromnetz kühlte er über Nacht wieder ab und so konnte ich am nächsten Tag, noch vor dem Frühstück, alles wieder einräumen, sogar etwas sortiert. Wieviel Platz da auf einmal war, so ganz ohne Eis. Nach dem Morgenessen war der Kühlschrank inklusiv Gefrierfach an der Reihe. Ich stapelte sein ganzes Inneres auf zwei Serviertablare und stellte sie auf den Balkon, in der Hoffnung die Eier würden bei der Kälte nicht erfrieren. Schon bald gab auch da die Eisschicht im Gefrierfach nach und liess sich in grossen Stücken entfernen. Ich beschloss mein «normales» Dienstagprogramm über den Haufen zu werfen und diese angefangene Arbeit richtig fertig zu machen. Ja und ich gebe zu, es war wirklich dringend nötig. Im Gefrierfach tauchte ein einzelnes Fischknusperli auf, ganz unten bei den Gemüseschubladen lagen ein paar Fruchtfliegen und am Flaschenkorb klebte ein Kleber der Metzgerei, die schon eine Weile ihre Türe geschlossen hat.

Während dem ich das schreibe, frage ich mich, ob das ein Tabubruch ist? Zuzugeben den Kühlschrank nicht so oft und so gründlich zu reinigen wie empfohlen, so wie es die perfekten Küchengerätenutzer:innen tun. Zuzugeben, dass ich immer nur schnell schnell den akuten Dreck, die klebrigen Rückstände, Brösmeli, Peperonikernen, etc. wegwische? Vor den Ferien oder wenn ich mal weg bin kontrolliere, ob nichts abgelaufenes mehr darin zu finden ist.
Egal was jetzt alle denken. Ich freue mich über das Resultat. Der Kühlschrank strahlt geradezu und am liebsten würde ich ihn immer wieder öffnen, um zu sehen wie gut er aussieht und mich an meiner Arbeit zu erfreuen. Zusätzlich weise ich alle Familienmitglieder:innen  auf das Ergebnis hin um ein bisschen Lob und Anerkennung zu erhaschen. Mal sehen wie lange meine Kühlschrank-Euphorie anhält.

Fundgegenstände

Ich bin schon fast zu Hause, als ich etwas auf dem Weg liegen sehe. Es ist ein Geldbeutel. Selbst gemacht, schwarz, der Inhalt 50 Franken und zwei Münzen. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit denke ich als erstes, denn seit Sonntag vermisse ich meinen kleinen Geldbeutel, selbst gemacht, bunt, mit zirka 50 Franken Inhalt plus dem Rega-Mitgliederausweis.
Zu Hause schaue ich das Fundstück genauer an und entdecke auf der «Verzierung» an der Seite einen Namen. «Nevio». Ich überlege was für Nevios ich kenne und schreibe an alle Lehrpersonen die sich in meinen Kontakten finden ein WhatsApp mit dem Foto des Geldbeutels. Es geht nicht lange «blingt» es und die ersten Rückmeldungen treffen ein.
Ich muss noch in die Migros und fahre deshalb nochmals denselben Weg mit dem Velo. Ein paar Meter neben der Fundstelle versammeln sich gerade ein paar Kinder um zwei aufgehängte Ballone. Ein Papa liest etwas vor, wahrscheinlich eine Geburtstagsparty-Schatzsuche. Ich gehe hin und kenne sogar den Vater. «Ist jemand von euch Nevio?» frage ich. Obwohl ich 50 Franken schon etwas viel finde für einen Erst- oder Zweitklässler. Sie verneinen alle. Aber einer sagt: «Nevio das ist doch der Bruder von Dario!» Das hilft mir jetzt nicht viel weiter. (Gefühlt heissen alle Kinder so) Deshalb frage ich wo der den wohne. «Da unten, in einem gelben, grossen Haus, mit Garten in dem ein Trampolin steht und es hat einen Tisch mit Stühlen unter einem Dach, wo man sitzen kann.» erzählt mir der Bub. Ich finde die Erklärung super, muss mir aber das Lachen verkneifen. (Gefühlt hat es auch in jedem Garten ein Trampolin). Darum frage ich: «Wo geht er denn in die Schule?» Ins Feld, lautet die Antwort des Jungen. «Aha» sage ich, dort habe ich bereits einen Lehrer informiert. Ich verabschiede mich, denn gleich wird eine Tischbombe gezündet. Den ganzen Weg muss ich noch lachen und beschliesse mein Erlebnis zu teilen und wieder einmal einen Text zu verfassen.

Taimtulörn

Hier geht es um die Reflexion einer Sequenz im Bereich Fachfrau Betreuung Kind. Die Frage wie die Lernende ihr Ziel erreicht hat, im Bezug zum Leistungsziel (transversale Handlungskompetenz). ???

Ich habe keine Ahnung was das bedeutet, würde es aber gerne erklären. Kompetenz ist mir, nach ein paar Jahren mit dem Lehrplan 21, ein Begriff. Fähigkeiten, also kann man etwas oder kann man etwas nicht. Die Handlung ist soweit auch klar. Handeln tut man, manchmal mehr, manchmal weniger, eine Handlung gibt es im Buch, im Film. Das Wort Transversale kann ich nicht übersetzten. Viel Ähnliches kommt mir in den Sinn. Transport, Transsilvanien, transkribieren, Transfer, transparent, Transplantation, Transsibirische Eisenbahn, Transsexualität. Das letzte ist wiederum nicht zu verwechseln mit Polyamor und das hat auch nichts mit Polymechaniker oder polysportiv zu tun.

Egal, ich google die «Transversale Handlungskompetenz» und sekundenschnell spuckt die Suchmaschine eine Antwort aus.

THK sind fächer- und kontextübergreifende Fähigkeiten, die für viele Lebensbereiche relevant sind, wie beispielsweise Kommunikation, Problemlösung, kritisches Denken, Kreativität und Teamfähigkeit. Sie werden oft als «Soft Skills» oder «Kernkompetenzen» bezeichnet und ergänzen spezifisches Fachwissen, indem sie es ermöglichen, in verschiedenen Situationen flexibel und effektiv zu handeln.

Alles klar!

Oder doch nicht?

Ich bin ganz still und höre in mich hinein und warte vergeblich, dass der «20er fällt»

Musiktag

Es gibt keinen besseren Tag als diesen, um im Büro, in der Küche oder sonst im Haus zu arbeiten. Im Radio läuft den ganzen Tag Musik aus den 80er. Jedes Lied, auch wenn es mir nicht so gefällt oder früher nicht gefallen hat, kann ich mitsingen. Erkenne die Songs meistens schon nach den ersten Sekunden. Sehe Bilder vor mir. Bilder von Platten-, Kassetten- oder CD-Covers, Videobilder. Bilder in meinem Kopf von Skilager, Discos und anderen Partys. Musik die meine Schwester mochte, Musik die wir im Auto hörten, Musik zu der meine Mama laut mitgesungen hat, Musik die Erinnerungen an Ski- oder Sommerferien wecken. Ich liebe es, bin aufgedreht, singe, tanze und möchte nichts verpassen. Draussen scheint die Sonne, das trägt zur guten Stimmung bei. Keine Ahnung, ob die Lieder im Unterbewusstsein einem die Unbeschwertheit aus der Kinder- und Jugendzeit zurückbringen oder was das genau ist.

Am Morgen tippe ich mit Krokus und Nena ein paar Rechnungen in den Computer. Ich koche das Mittagessen zu «Hier kommt Alex» und höre «Jeanny» von Falco mit den Ohren einer Mutter. Beim Essen höre ich im Hintergrund U2 und nach dem Kaffee erkenne ich «Poison» von Alice Cooper nach den ersten Tönen. Ich muss die Lautstärke aufdrehen. Ich räume mit Withney Housten den Geschirrspüler ein. Putze die Zähne zu «Maria Magdalena» und hänge zu «People are People» die Wäsche auf. Die Fenster werden mit Tocotronic und Motörhead sauber. Für den Hundespaziergang nehme ich das Velo und ausnahmsweise auch die Kopfhörer. Zu «Lauenersee» geht die Sonne hinter dem Föhrenkopf unter. Es blendet und als ich wieder auf die Strasse sehe, gibt es überall rosarote Flecken. Zu Hause nehme ich den Laubrechen, Thomas Anders und Dieter Bohlen helfen mir den Grüncontainer zu füllen. Bei den Brombeerstauden wird es heiss. Dirty Diana von Michael Jackson erinnert mich an einen Sommer in der Badi.

Wieder in der Küche bekomme ich richtige Hilfe. Wir kochen die Suppe für den Samstag und David Hasselhoff liefert den Soundtrack. Gleich darauf folgt Münchner Freiheit mit «ohne dich» und wir singen mit. Dann gibt es eine kurze Pause. Nach dem Nachtessen steigere ich das «Bruttosozialprodukt» und für den CH-Special habe ich mir einen Haufen Wäsche aufgespart. Es fängt gut an, nämlich mit Züri West und «Königin», aber dann wird es, zumindest für mich, etwas harzig. Ich halte durch und nach acht wird es wieder besser. Langsam bin ich müde von der Arbeit und der Dauerbeschallung. Und so endet mein 80er Tag mit «A night like this» von The Cure und dem «Kuhkopf». Einer Yoga-Übung, gut für Menschen mit Hüftproblemen und verkürzter Oberschenkelmuskulatur.

Viehschau

Bevor es hell wird, sperre ich unseren Vorplatz ab. Und wie jedes Jahr «verhädert» mir das Absperrband, das bis dahin schön aufgewickelt und unberührt im Kasten gelegen hat. Ich bin länger damit beschäftigt und deshalb nehmen mich einige, vorbeifahrende Autofahrer:innen war. Das bestätigt mir die WhatsApp Nachricht von Markus eine Weile später.
Es ist Viehschau.

Bald versammeln sich die ersten Zuschauer:innen der Strasse entlang und auf dem Molkiplatz. Es sei immer ein emotionaler Tag für sie, erzählt mir Elsbeth. Die Tränen stehen ihr schon jetzt bis zum Hals. Vielleicht würde ein Schnaps Abhilfe schaffen, aber es ist noch etwas zu früh. Dann geht es los. Gruppe um Gruppe kommt den Berg hinunter. Schon von weitem sind ihre Schellen zu hören. Als dann die «Christenüelers» vorbei sind, ist die Zeit reif für ein Gläschen «alte Zwetschge». Ich bin überrascht, wie gut mir der Schnaps zu dieser Uhrzeit schmeckt.

Später in der Festwirtschaft trinke ich dann aber doch ein Mineral und setze mich zu Sara und Markus an den Tisch. Gegenüber setzt sich Häns dazu. Wir «tätschen» ein bisschen. Er ist jetzt Grossvater. Das Geburtsdatum wird er nie vergessen, den Nationalfeiertag, dafür studiert er lange bis ihm der Vorname in den Sinn kommt. Er lacht dabei und die Freude über sein Grosskind ist ihm anzusehen. Esther setzt sich neben mich. Sie ist seit ein paar Wochen Schwiegermutter. Es hört sich an, als ob sie es selbst noch nicht richtig fassen kann. Rechts von mir hat inzwischen noch ein Hans Platz genommen. Er sucht das Gespräch und denkt ich sei nicht von hier. Ich sage ihm wer ich bin und weiss auch wer er ist. Als noch ein dritter Hans den Platz von Esther einnimmt, würde es gerade richtig «höckig» werden. Aber langsam habe ich Hunger und Kalt. Die Kolonnen an den Verpflegungsständen sind mir zu lang und zu Hause hat es noch einen Resten «Älplermaggronen» im Kühlschrank. 
Am Nachmittag zieht es mich nochmals auf den Schauplatz. Ich setzte mich zu Peter. Ihn sehe ich oft, zwar nur im Auto, wenn sich unsere Wege kreuzen. Wir heben den Finger und lächeln uns durch die Frontscheibe zu. Er ist zufrieden mit dem heutigen Tag. Obwohl - eigentlich hat er den Aufwand nur auf sich genommen, weil die Tochter unbedingt wollte. Ich glaube das hat ihn gefreut und er hat es genossen.

Die Premierung geht dem Ende entgegen. Ich muss nach Hause, den Vorplatz wieder absperren.

Dann warte ich mit allen anderen bis das Vieh mit ihren Besitzer:innen und Helfer:innen den Nachhauseweg antritt. Ich schwatze das erste Mal so richtig mit meiner Nachbarin von Gegenüber. Dann kommen Brigitte und Käthi. Es heisse, hier gäbe es einen Schnaps, spassen sie. Käthi erzählt mir, seit wann ihr die grossen, schweren «Plumpen» gefallen und welches ihre sind. Sie hört es dem Klang nach. Als die letzten vorbei sind, räume ich alles wieder auf und muss aufpassen, dass ich von der Putzmaschine, die mit Hochdruck die Strasse reinigt, nicht geduscht werde.
Viehschau, für mich mehr Begegnung als Schau.

Mannsgöggel

Im Radio reden sie über Wörter. Wörter die speziell sind, nicht mehr viel gebraucht werden. Alte Wörter, schöne Wörter, Wörter an denen Erinnerungen kleben. Sie kleben, aber nicht wie eine ausgelaufene Colabüchse im Rucksack, sondern wie zum Beispiel der Zucker an gebrannten Mandeln. Die Frage des Moderators lautet: «Welches ist dein Lieblingswort?» Ich mache mir Gedanken dazu, aber so auf die Schnelle fällt mir keines ein. Eine Frau meldet sich per Sprachnachricht. Ihr Lieblingswort sei «Mannsgöggel».
Und als ich das höre, kommt mir ganz viel in den Sinn. Mannsgöggel ist ein Wort aus meiner Kindheit. Ich sehe sie vor mir. Es waren sechs Stück. Zwei rote, zwei blaue und zwei weisse Figuren aus Holz. Die Farbe glänzte, vielleicht war es eher eine Art Lack. Nicht alle waren noch gleich schön, zum Teil blätterte die Farbe ab - Gebrauchsspuren halt. Zu diesen Mannsgöggeln gehörte eine «Gigampfi», darauf konnte man sie aufreihen und lernte das (Un)Gleichgewicht kennen.

Ich suche im Internet nach einem Bild, versuche es mit dem Suchbegriff Visa Gloria. Es plopt die rotgelbe Schnecke auf. Die hatten wir auch. Sie wartet derzeit in unserem Estrich auf ein weiteres Comeback. Auch von unseren «Drüradvelölis» gibt es Bilder. Wir hatten zwei, meines war rot mit einer hohen Lenkstange. Auf dem Sattel klebte ein «Abzehbildli» der Vogelwarte Sempach. Das «Gampirössli» dieser Marke ist auch ein Klassiker. Für Weihnachtsgeschenke hat es Peter vor Jahren von einem Original nachgebaut. Von den Mannsgöggel finde kein Bild. Wahrscheinlich war es ein anderer Spielzeughersteller gewesen, an den ich mich nicht erinnern kann. Aber das Wort geht mir nicht mehr aus dem Kopf. «Gireinzlä» und «Saräbitzgi» gesellen sich dazu. Die letzte Möglichkeit an ein Bild zu kommen, besteht darin meinen Bruder anzurufen. Vielleicht sind sie noch bei ihm im Haus, in der orangen Kiste.

Das mache ich dann auch. Wir erzählen uns gegenseitig was alles so läuft, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Seither sind schliesslich schon wieder mehr als zwei Wochen vergangen. Nach 20 Minuten wünschen wir uns einen schönen Abend und verabschieden uns. Nach den Mannsgöggeln zu fragen habe ich vergessen, wie auch ein paar andere Dinge, die wir noch hätten besprechen können.